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Die AfA in Reinickendorf mit neuem Vorstand

Anke Steier und Mateo Merle übernehmen die Verantwortung im Kreisverband der Arbeitsgemeinschaft

Seit 2012 ist die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit im Bezirk wieder aktiv – und genauso lange war Sven Meyer ihr Vorsitzender. Auf der turnusmäßigen Wahlversammlung blickte er auf 14 teils ereignisreiche Jahre zurück, die dem Kampf um Arbeitnehmer:innenrechte und Tarifautonomie gewidmet waren. Die AfA in Reinickendorf hat sich während dieser Zeit einen Namen als verlässliche Partnerin und Sachwalterin inner- und außerhalb der Partei für die Anliegen der Beschäftigten gemacht.

Dass Sven seit 2021 Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus ist, konnte in den ersten Jahren durchaus noch als ein Vorteil hinsichtlich der gemeinsamen Ziele betrachtet werden, durch dieses Netzwerk „der kurzen Wege“ viele Themen unmittelbar in die parlamentarische Diskussion eingebracht werden. Allerdings beinhaltet dieses Verfahren auch die Gefahren von Abgrenzungsproblemen, da die Legislative zwangsläufig das ökonomische, soziale und politische Gesamtbild beachten muss – und auf das eine Interessenvertretung wie die AfA erst in zweiter Linie Rücksicht nehmen sollte.

Sven hat über die letzten Monate intensive Gespräche über die Zukunft der AfA in Reinickendorf geführt und als deren Ergebnis zwei Genoss:innen gewonnen, die zukünftig gemeinsam den Kreisverband leiten. Anke Steier arbeitet bei der Berliner Polizei, ist – natürlich – GdP-Mitglied und auch als solches geradezu prädestiniert, die zu lange vernachlässigten Kontakte unserer Parteigliederungen zu den Beschäftigten der Sicherheitsbehörden wieder zu beleben. Mateo Merle ist ein Genosse, der zum Wintersemester ein Studium an der HTW aufgenommen hat, aber bereits über profunde Kenntnisse im parlamentarischen Betrieb durch seine Tätigkeiten im sächsischen Landtag wie dem Bundestag verfügt.

Die anwesenden Genoss:innen teilten augenscheinlich Svens Begeisterung über dieses personelle Angebot, wählten sie beide Kandidat:innen einstimmig in ihr Amt. Sven erklärte sich auf Drängen zur Kandidatur für den stellvertretenden Vorsitz bereit, der ebenso angenommen wurde wie die Wahl Bertram Holeczeks als Nachfolger von Reiner Knecht im Amt des Schriftführers. Sven dankte Reiner, der die „neue“ AfA ebenfalls über ihre gesamte Existenzdauer begleitet hatte, ausdrücklich für seine Arbeit in der Hoffnung, weiterhin von Reiners unverzichtbarem Input in den gemeinsamen Diskussionen zu profitieren.

Angela Budweg als 1-Frau-Präsidium führte die anwesenden Genoss:innen souverän durch die Wahl, selbst die Landesdelegierten und deren Vertretungen konnten in einem Wahlgang bestimmt werden. Nominiert wurden darüber hinaus Mateo für den AfA-Landesvorstand und Bettina König als Landesvorsitzende unserer Partei.

Abschließend möchten wir allen Teilnehmer:innen danken, die nötigen Wahlprozesse diszipliniert durchgeführt zu haben; aber auch ein manchmal etwas dröges bürokratisches Verfahren zu einem netten Beisammensein (nicht zuletzt durch die Kuchenverpflegung von Genossin Edeltraut) gemacht zu haben.

Die Zukunft der AfA in Reinickendorf kann beginnen.

[Ein Bild des neuen Vorstandes folgt noch zeitnah.]

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